Die bei den Reinigungsprozessen anfallenden Schlämme werden in speziellen Faulbehältern biologisch behandelt. Anschließend erfolgt die Entwässerung mittels Zentrifugen, bevor der Klärschlamm einer thermischen Verwertung zugeführt wird. Die jährlich anfallende Schlammmenge beträgt rund 2.500 Tonnen.
Das bei der Faulung entstehende Klärgas wird in zwei Blockheizkraftwerken (BHKW) zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Pro Jahr werden dabei etwa 1,4 Millionen kWh Strom erzeugt, die größtenteils direkt für den Betrieb der Kläranlage verwendet werden. Überschüssige Energie wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.